Periapikale Zement-Knochen-Dysplasie: klinisch-pathologische Merkmale

Die periapikale Zement-Knochen-Dysplasie (PCOD) ist eine seltene, oft asymptomatische gutartige Läsion, bei der fibröses Gewebe das normale Knochengewebe durch metaplasischen Knochen und neu gebildeten Zement ersetzt. Wir präsentieren einen seltenen Fall von Unterkiefer-PCOD bei einer Frau von 55 Jahren, die mit mäßiger Schwellung und Beweglichkeit der Zähne 32-33-34 vorgestellt. Endorale Radiographie zeigte, dass diese Zähne devitalisiert worden waren; sie hatten tiefe Parodontaltaschen und eine ausgeprägte radikuläre Radiotransparenz; Die Wurzelspitzen zeigten eine gemischte Radiotransparenz und Radiotrübung. Klinische und radiologische Befunde führten zur Diagnose einer periapikalen Verdünnungsosteitis, und die drei Zähne wurden somit extrahiert. Aufgrund der anhaltenden Schwellung und leichten Schmerzen nach der Extraktion wurde eine Kegelstrahl-Computertomographie durchgeführt, die eine gemischte radiotransparente und radiotransparente Läsion im Bereich der extrahierten Zähne zeigte. Eine Knochenbiopsie des betroffenen Bereichs wurde zur histopathologischen Untersuchung entnommen; die Diagnose PCOD wurde gestellt. Dieser Fall zeigt, wie wichtig eine vollständige Untersuchung ist, wenn ein Patient nach einer Zahnextraktion nicht heilende Wunden, Schmerzen und Schwellungen aufweist. Ein multidisziplinärer Ansatz ist erforderlich, um diese seltenen Fälle zu bewältigen.

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